Logo Leibniz Universität Hannover
Logo: Institut für Theoretische Elektrotechnik – TET/Leibniz Universität Hannover
Logo Leibniz Universität Hannover
Logo: Institut für Theoretische Elektrotechnik – TET/Leibniz Universität Hannover
  • Zielgruppen
  • Suche
 

About the institute

[Not yet translated:]

Die wissenschaftliche Ausbildung ist eines der wichtigsten Ziele der Leibniz Universität Hannover. Dabei muss die wissenschaftliche Forschung, wie Wilhelm von Humboldt formulierte, die Basis für die wissenschaftliche Ausbildung sein. Der Humboldtschen Tradition verpflichtet, orientiert sich die Forschung am Institut für Theoretische Elektrotechnik sehr stark an dieser Konzeption der Lehre.

 

Kennzeichnend ist weiterhin eine starke theoretische sowie mathematische Ausrichtung der Forschungstätigkeit am Institut für Theoretische Elektrotechnik. Auch wenn heuristische Ansätze in vielen Gebieten der Elektro- und Informationstechnik erfolgreich sein können, wollen wir mit unseren Forschungsergebnissen zeigen, dass bestimmte Probleme in aktuellen Anwendungen der modernen Informationstechnik (z.B. integrierte Schaltungen im RF-Bereich, Audioelektronik, Elektromobilität, Medizintechnik) nicht in angemessener Art und Weise gelöst werden können, wenn Theorie außer Acht gelassen wird. Unsere Maxime ist es daher, Probleme auch von einem theoretischen Standpunkt aus zu betrachten.

Unsere Forschung umfasst sowohl die Maxwellsche Theorie elektromagnetischer Felder als auch weitere physikalisch-nahe Theorien der Elektrotechnik. Darüber hinaus werden mathematische Untersuchungen sowie numerische Berechnungen angewendet, um Lösungen für die untersuchte Problemstellung zu entwickeln.

History of the institute

[Not yet translated:]

Die Theoretische Elektrotechnik wurde an der Universität Hannover im Jahre 1962 ein eigenständiges Fachgebiet. Zuvor wurde die Theoretische Elektrotechnik bereits seit 1884 von W. Kohlrausch gelehrt. Nach der Trennung der Fachgebiete in den 1920er Jahren verblieb sie am Institut von H. Schering. Der erste Leiter des Instituts für Theoretische Elektrotechnik war H. Tischner, welcher 1970 emeritiert wurde. Nach einer langen Übergangsphase übernahm J. Mucha 1979 das Institut, das er bis zu seiner Pensionierung im Jahre 2000 leitete. Im gleichen Jahr übernahm W. Mathis den Lehrstuhl für Theoretische Elektrotechnik, der Teil des neu gegründeten Institutes für Theoretische Elektrotechnik und Hochfrequenztechnik wurde. Nach der Gründung der Fakultät für Elektrotechnik und Informationstechnik im Jahre 2005 wurde diese Institutsgemeinschaft wieder aufgegeben. 

J. Mucha befasste sich vor allem mit Problemen des Testens mikroelektronischer Schaltungen. Auch für neue Technologien der Mikroelektronik, die zu einem verstärkten Einfluss von Leitungssystemen auf integrierte Schaltungen führten und für den Übergang zu Mixed-Signal-Schaltungen entwickelte er neuartige Forschungsansätze. Insbesondere befasste er sich mit der Klärung des Aliasing-Phänomens beim Einsatz linearer Automaten zur Signaturanalyse, dem Selbst-Test von Analog/Mixed-Signal-Schaltungen, der Modellierung und effizienten Simulation von Signalausbreitung und Kopplung auf Verbindungsleitungen (interconnects) sowie Testverfahren und Redundanztechnik für Systems-on-Chip (SoCs). J. Mucha war Mitbegründer des Laboratoriums für Informationstechnologie (LfI) und hat maßgeblich zu seiner erfolgreichen Entwicklung beigetragen.

Nach dem Wechsel der Institutsleitung verschoben sich die Forschungsgebiete in Richtung nichtlineare elektronische Schaltungen, Modellierung von elektromechanischen Systemen der Nanoelektronik mit Methoden elektromagnetischer Felder, Nano- und Quantenengineering sowie digitaler Audiosignalverarbeitung, wobei ein neuartiges Konzept für digitale Audioleistungsverstärker entwickelt wurde.

(Quelle: Festschrift zum 175-jährigen Bestehen der Universität Hannover - ISBN 3-487-13114-5)